Alohah!
Mit der vermessenen Einschätzung in den letzten Monaten alles erlebenswerte erlebt zu haben, traten wir unsere Reise nach Hawaii an. Glücklicherweise wurden wir eines besseren beleehrt; so wurde
der Trip in den 50. Bundesstaat der USA zu einem würdigen Abschluss unserer Odyssee.
In unserem Ankunfstort Honolulu trafen wir mit Beachsoccer-Freundin Lisa und deren Mitbewohnerin Maria zusammen:
Maria, Lisa, meine Wenigkeit und Elisa
Unser Hotel lag im Touristenviertel Waikiki. Dort fanden wir eine eine schöne Strandpromenade vor, deren Charme sich jedoch erst mit Eintreten der Dämmerung durch Fackeln und Lichterketten entfaltet.
Waikiki-Beach-Hotellandschaft, die der ersehnten Inselidylle entgegenstand. Immerhin schwammen wir selbst hier gleich am ersten Tag neben
Meeresschildkröten!
Skyline beim abendlichen Cocktail
Am nächsten Tag fuhren wir auf die andere Seite der Insel zum angeblich schönsten Strand der Insel. Leider vereitelten Wolken geplante Sonnenanbetrei. Dafür schwammen wir, ausgestattet mit Schnorchel und Bodyboards, zu einer ein wenig entfernten kleinen Insel, die wir anschließend zu unserem Eigentum (Insel "Sebelisa") erklärten.*
4 Monate Asien haben offenbar unser Posing beeinflusst
Doch auch auf Hawaii wurde nicht nur gefaulenzt. Wir haben am Institut für Asienwissenschaften der Universität Hawaii unseren Kambodschafilm zeigen können, wonach eine von Elisa
angeleitet Seminardiskussion stattgefunden hat.
Als wir anschließend über den Campus schlenderten, begegneten wir noch Hilary Clinton, die es leider nicht mehr pünktlich zu unserer Präsentation geschafft hatte:
Hilary Clinton (uns hinterm Auto winkend)
Ein weiteres Highlight auf unser ersten Insel O´ahu war der Tag am "Sandy Beach". In den großen Wellen konnte man sich hin und her wirbeln lassen - ein allerdings nicht ganz ungefährliches Vergnügen, wie mir mein Rücken durch ein lautes Knacken mitzuteilen versuchte.
Warnschilder am "Sandy Beach"
Bodyboarder
Aber auch an Land haben wir uns fleißig bewegt - die beiden Nationalspielerinnen mussten schließlich in Form bleiben...
Als es dann dämmerte, hatten wir ein kleines Problem: nachdem wir mit einem Taxi zur Bucht gefahren waren, gab es nun weit und breit kein Taxi zurück! "Glücklicherweise" wurden wir von einem Mädel und zwei Typen in deren Auto mitgenommen. Nach wenigen Minuten Fahrt waren die beiden stockbetrunken und amüsierten und uns mit schlechter Techno-Musik, Hang zu harten Drogen und Sprüchen wie: "Meine Freundin und ich sind ein super Team, ich hab 30% unserer Intelligenz und sie die restlichen 80%" - und nein, das war kein absichtlicher Schwerz von ihm! "High five"*.
Am 4. Tag flogen wir weiter zur wohl schönsten Insel Hawaiis "Maui". Mehrfach konnten wir vom Strand aus Buckelwalfamilien beobachten.
Erster Maui-Sonnenuntergang - leider ohne Walflosse
Wir machten eine Wandertour zu zwei Wasserfällen. Ganz nach unserem Geschmack ging es über Stock und Stein - am Ende wartete ein abkühlender Sprung ins frische Quellwasser:
Gut getarnte Expeditionsteilnehmer
Am Ziel
Stärkung am Wegesrand - Bananenstauden:
Natürlich konnten wir nicht auf Hawaii Urlaub machen, ohne uns aufs Surfbrett zu wagen. Die Resultate waren recht unterschiedlich. Während ich völlig versagte, stimmte bei Elisa sogar die
B-Note:
Surfer-Girl - kaum zu glauben, dass jemand, der dem Surflehrer mit Fragen stellt wie "Ist das auch wirklich nicht gefährlich? Ich mag nicht, wenn mein Kopf unter
Wasser geht! Was ist falls..." mehr Talent hat als ich :-(
Da die Inseln Hawaiis vulkanischen Ursprungs sind, konnten wir auf vielfältige Weise Bekanntschaft mit dem dunklen Gestein machen. Wir waren an einem schwarzen Vulkansandstrand, kletterten durch Lavagesteinswüsten und fuhren mit unserem Wagen auf einen 3000m hohen Vulkan. Die kurvenreiche Fahrt verlangte den Mägen meiner Beifahrerinnen einiges ab. Die Durchwanderung des Vulkankrates, der an eine Mondlandschaft erinnerte, entschädigte jedoch meine mitgenommenen Passantinnen.
Mondlandschaft im Vulkankrater
E und L beim "Luken"*
Passend zur Lavathematik tauchte sich such der Abendhimmel in rot
Am vorletzten Tag schlängelten wir uns dann über die Küstenstraßen der anderen Inselhälfte. Neben schönen Panoramablicken konnten wir auch einige Pro-Surfer bei ihrem wackerem Treiben beobachten. Zugegeben - hat man erstmal dieses Level an Können und Wellengröße erreicht, macht Surfen bestimmt richtig Spaß (wenn man gut versichert ist).
Nach Lisas Meinung ("ich als Lisa denke...") hätte das auch ich sein können*
Auf hawaiianisch: "Wahinika"!*
Noch schöner als der Himmel selbst war
Lisas emotional-poetische Deklamation:
"Der Himmel brennt
die Engel flieh'n
und ich ersticke in schwarzen Wolken"*
Der Abend und somit leider auch unser Hawaiiaufenthalt endeten mit eine kleinen aber feinen Poolparty, für die wir sogar die Konfrontation mit einem Ordnungshüter nicht scheuten!
* = für Nichtanwesende wenig verständliche Insider
Der Urlaub auf Hawaii war wirklich nochmal ein Highlight! Das lang nicht nur an den tollen Stränden und der wunderschönen Natur, sondern auch ganz maßgeblich an unseren beiden
Reisebegleiterinnen! Mahalo dafür an Lisa und Maria! ;-)
Zurück in Californien war es für mich an der Zeit, die liebgewonne Bay Area endgültig hinter mir zu lassen und Abschied zu nehmen. Abschied von Kalifornien, von einem Leben
ohne Arbeitsdruck, von unvergesslichen 197 Tagen...
..und was noch viel schlimmer ist: von Elisa! Bleib nicht so lange weg!
~ The
End ~
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