Donnerstag, 21. januar 2010 4 21 /01 /2010 07:52

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Alohah!
Mit der vermessenen Einschätzung in den letzten Monaten alles erlebenswerte erlebt zu haben, traten wir unsere Reise nach Hawaii an. Glücklicherweise wurden wir eines besseren beleehrt; so wurde der Trip in den 50. Bundesstaat der USA zu einem würdigen Abschluss unserer Odyssee.
In unserem Ankunfstort Honolulu trafen wir mit Beachsoccer-Freundin Lisa und deren Mitbewohnerin Maria zusammen:
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Maria, Lisa, meine Wenigkeit und Elisa  

 

Unser Hotel lag im Touristenviertel Waikiki. Dort fanden wir eine eine schöne Strandpromenade vor, deren Charme sich jedoch erst mit Eintreten der Dämmerung durch Fackeln und Lichterketten entfaltet.

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Waikiki-Beach-Hotellandschaft, die der ersehnten Inselidylle entgegenstand. Immerhin schwammen wir selbst hier gleich am ersten Tag neben Meeresschildkröten!
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Skyline beim abendlichen Cocktail

 

Am nächsten Tag fuhren wir auf die andere Seite der Insel zum angeblich schönsten Strand der Insel. Leider vereitelten Wolken geplante Sonnenanbetrei. Dafür schwammen wir, ausgestattet mit Schnorchel und Bodyboards, zu einer ein wenig entfernten kleinen Insel, die wir anschließend zu unserem Eigentum (Insel "Sebelisa") erklärten.*

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4 Monate Asien haben offenbar unser Posing beeinflusst

Doch auch auf Hawaii wurde nicht nur gefaulenzt. Wir haben am Institut für Asienwissenschaften der Universität Hawaii unseren Kambodschafilm zeigen können, wonach eine von Elisa angeleitet Seminardiskussion stattgefunden hat.
Als wir anschließend über den Campus schlenderten, begegneten wir noch Hilary Clinton, die es leider nicht mehr pünktlich zu unserer Präsentation geschafft hatte:
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Hilary Clinton (uns hinterm Auto winkend)


Ein weiteres Highlight auf unser ersten Insel O´ahu war der Tag am "Sandy Beach". In den großen Wellen konnte man sich hin und her wirbeln lassen - ein allerdings nicht ganz ungefährliches Vergnügen, wie mir mein Rücken durch ein lautes Knacken mitzuteilen versuchte.

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Warnschilder am "Sandy Beach"
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Bodyboarder

Aber auch an Land haben wir uns fleißig bewegt - die beiden Nationalspielerinnen mussten schließlich in Form bleiben...
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Als es dann dämmerte, hatten wir ein kleines Problem: nachdem wir mit einem Taxi zur Bucht gefahren waren, gab es nun weit und breit kein Taxi zurück! "Glücklicherweise" wurden wir von einem Mädel und zwei Typen in deren Auto mitgenommen. Nach wenigen Minuten Fahrt waren die beiden stockbetrunken und amüsierten und uns mit schlechter Techno-Musik, Hang zu harten Drogen und Sprüchen wie: "Meine Freundin und ich sind ein super Team, ich hab 30% unserer Intelligenz und sie die restlichen 80%" - und nein, das war kein absichtlicher Schwerz von ihm! "High five"*.

 

Am 4. Tag flogen wir weiter zur wohl schönsten Insel Hawaiis "Maui". Mehrfach konnten wir vom Strand aus Buckelwalfamilien beobachten.

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Erster Maui-Sonnenuntergang - leider ohne Walflosse


Wir machten eine Wandertour zu zwei Wasserfällen. Ganz nach unserem Geschmack ging es über Stock und Stein - am Ende wartete ein abkühlender Sprung ins frische Quellwasser:

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Gut getarnte Expeditionsteilnehmer
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Am Ziel
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Stärkung am Wegesrand - Bananenstauden:

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Natürlich konnten wir nicht auf Hawaii Urlaub machen, ohne uns aufs Surfbrett zu wagen. Die Resultate waren recht unterschiedlich. Während ich völlig versagte, stimmte bei Elisa sogar die B-Note:

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Surfer-Girl - kaum zu glauben, dass jemand, der dem Surflehrer mit Fragen stellt wie "Ist das auch wirklich nicht gefährlich? Ich mag nicht, wenn mein Kopf unter Wasser geht! Was ist falls..." mehr Talent hat als ich :-(

 

Da die Inseln Hawaiis vulkanischen Ursprungs sind, konnten wir auf vielfältige Weise Bekanntschaft mit dem dunklen Gestein machen. Wir waren an einem schwarzen Vulkansandstrand, kletterten durch Lavagesteinswüsten und fuhren mit unserem Wagen auf einen 3000m hohen Vulkan. Die kurvenreiche Fahrt verlangte den Mägen meiner Beifahrerinnen einiges ab. Die Durchwanderung des Vulkankrates, der an eine Mondlandschaft erinnerte, entschädigte jedoch meine mitgenommenen Passantinnen.

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 Mondlandschaft im Vulkankrater

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E und L beim "Luken"*

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Passend zur Lavathematik tauchte sich such der Abendhimmel in rot

 

Am vorletzten Tag schlängelten wir uns dann über die Küstenstraßen der anderen Inselhälfte. Neben schönen Panoramablicken konnten wir auch einige Pro-Surfer bei ihrem wackerem Treiben beobachten. Zugegeben - hat man erstmal dieses Level an Können und Wellengröße erreicht, macht Surfen bestimmt richtig Spaß (wenn man gut versichert ist).

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Nach Lisas Meinung ("ich als Lisa denke...") hätte das auch ich sein können*


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Auf hawaiianisch: "Wahinika"!*
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Noch schöner als der Himmel selbst war Lisas emotional-poetische Deklamation:
"Der Himmel brennt
die Engel flieh'n
und ich ersticke in schwarzen Wolken"*

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Der Abend und somit leider auch unser Hawaiiaufenthalt endeten mit eine kleinen aber feinen Poolparty, für die wir sogar die Konfrontation mit einem Ordnungshüter nicht scheuten! 

* = für Nichtanwesende wenig verständliche Insider  

Der Urlaub auf Hawaii war wirklich nochmal ein Highlight! Das lang nicht nur an den tollen Stränden und der wunderschönen Natur, sondern auch ganz maßgeblich an unseren beiden Reisebegleiterinnen! Mahalo dafür an Lisa und Maria! ;-)


Zurück in Californien war es für mich an der Zeit, die liebgewonne Bay Area endgültig hinter mir zu lassen und Abschied zu nehmen. Abschied von Kalifornien, von einem Leben ohne Arbeitsdruck, von unvergesslichen 197 Tagen...

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..und was noch viel schlimmer ist: von Elisa! Bleib nicht so lange weg!

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                          ~ The End ~ 


von EliSebi
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Donnerstag, 21. januar 2010 4 21 /01 /2010 06:38

Tja, nach 197 Tagen sitze am 20.1.2010 ich wieder da wo alles begann – im Flugzeug. Nicht im Aufbruch in unbekannte Welten, sondern zurück in die Heimat und dies mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Bevor ich mich jedoch im Reflexionswirrwarr verliere, nutze ich den Vierzehnstundenflug, um einen letzten Blogeintrag zu schreiben. Dem Blog ein würdiges Ende bereitend, mache ich mich an einen Doppelbereicht. So ist uns aufgefallen, dass wir bislang wenig über unsere kalifornische Wohnumgebung erzählt haben. Daher noch ein kurzer Einblick in die „Bay Area“, bevor ich mich unserem abschließendem Hawaii-Trip widme:

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Unsere letzte Zeit in Californien nutzend, verließen wir unser neu bezogenes Gartenhäuschen in Oakland und brachen Anfang Januar mit unserem alten Truck auf, um einen Abstecher in den nahegelegenen "Muir Nationalpark" zu machen.
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unser hübsches Cottage in Oakland

Der Weg führte uns durch San Francisco - eine wirklich schöne Stadt - über die Golden Gate Bride zum Park.
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Skyline von SF

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Golden Gate Bridge - da es sich nicht nur um einem Magneten für Touristen, sondern auch für Suizidgefährdete handelt, finden sich an den Masten Warnschilder und Notruftelefone!
Datei:Suicidemessageggb01252006.JPG

Im Nationalpark angekommen, warteten bereits rot-grünen Giganten auf uns - die Redwood Trees. Diese beeindrucken Kolosse wachsen ausschließlich in West-Kalifornien, sind teils 2000 Jahre alt und 100m hoch. Wir fühlten uns wie in einen magisches Herr der Ringe Szenario versetzt.
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Nach diesem Naturerleben fuhren wir zu unserem zweiten Etappenziel - dem nahegelegenem Outlet-Center. Oh man haben wir geshoppt. Die Outletanlagen sind riesig und alle namenhafen Firmen vertreten; dazu noch der schwache Dollar, da lacht das Konsumentenherz. 

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Model E bei der Präsentation neuer Outfits 


Wenige Tage später herrschte wieder Aufbruchstimmung - Richtung Hawaii!
...

 

 

 

von EliSebi
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Mittwoch, 30. dezember 2009 3 30 /12 /2009 07:45

Ok, die letzten Wochen haben wir blog-mäßig geschwächelt, dafür warten wir heute mit einem wahren Bilderfeuerwerk auf und können nach gefühlten Stunden des Hochladens mit gutem Gewissen ins Bett gehen ;-). 
Nachdem Elisa ja schon über ihren New York Besuch berichtet hat, geht es bei mir mit unserer* (*= Elfi, Peter, Elisa & Sebastian) Florida-Tour weiter.
Zusammengetroffen ist unser Quartett in Orlando (E., P. & E. aus NY und ich aus San Francisco kommend). Von der unspektakulären Orland-City haben wir nichts gesehen, stattdessen haben wir uns in gigantischen Vergnüngungsparks amüsiert.

Los ging es in SeaWorld. Neben gefährlichen Haien, possierlichen Pinguinen, dicken Seekühen und noch dickeren Amis gab es beeindruckende Tiershows zu sehen. Bevor diese begannen, musste jedoch zunächst den "Helden-Amerikas" - den anwesenden Soldaten, die "ihr Leben für die Freiheit Amerikas riskieren" - applaudiert werden! Nach der links-pazifistischen Stimmung in Berkeley war das für uns schon ungewohnt...Dieses fragwürdige Schauspiel wurde jedoch von den beeindruckenden Tierleistungen mehr als kompensiert. Höhepunkt war die Killerwaal-Show, in der die schwarz-weißen Riesen uns mit Kunstücken ins Staunen versetzten: 


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Der etwas andere 5m-Sprungturm
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Am nächsten Tag tauchten wir in die Welt des Zeichentricks ein: World Disney Land:
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Da durfte natürlich auch das richtige Outfit nicht fehlen! Schick?
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An den überdrehten Paraden, vielen Karussells und Kulissen hatten nicht nur Kinder ihren Spaß.
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Schon bei Tageslicht hübsch anzusehen...
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... warf sich das Disney Schloß für uns zum Anschied nochmal besonders in Schale:
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Am dritten und letzten Orlando-Tag "ging" es dann in die Universal Studios - besser gesagt: drei gingen, ich rollte. Das Jiu Jitsu Training hatte seine Spuren hinterlassen: nach einem blauen Auge und einer angebrochenen Rippe brauchte mein zunehmend schmerzendes Knie eine Pause. Der geliehende Rollstuhl (in Florida fällt man damit kaum auf, da die vielen Übergewichtigen mit Elektrorollstühlen durch die Parks kutschieren) brachte jedoch auch weitere Vorteile: Dank temporärem Behindertenstatus konnten wir die langen Schlangen aufgrund der Sondereingänge ungehen. Da hatten sich die 15$ Leihgebühr tatsächlich gelohnt! Zumal sich Peter, der seine morgendliche Gymnastik wohl vergessen hatte und Elisa, die sich über die bewundernden Blicke für eine Freundin mit Freund im Rollstuhl freute, gar nicht beschwerten!
Unter anderem bekamen wir so eine 3D Fortsetzung von "Terminator" zu sehen; der angeblich teuerste Film (pro Minute) der Welt! Eine lustige Mischung aus 3D-Kino, echten Schauspielern und Realeffekten wie Kunstregen... 
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Auch Promis waren in den Universals anzustreffen:
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Nach den Abenteuern in Enten Hausen, Springfield, etc. waren die Protagonisten sehr erschöpft. Also nahmen sie ihre gewohnte Reisehaltung ein und ließen sich vom tapferen Kutscher Peter südwärts fahren.
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Ausgehend von unserer Zwischenstation - Captiva Island - besuchten wir das Haus des genialen Thomas Edison, dem Erfinder der Glühbirne und etwa 1000 weiterer Dinge.
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Zynischerweise wurde er auch zum Erfinder des elektrischen Stuhls:
"So entstand der elektrische Stuhl als ein Nebenprodukt des erbitterten Wettstreits zwischen Thomas Edison und George Westinghouse. Edison favorisierte Gleichstrom, Westinghouse Wechselstrom. Um in einer Werbekampange vor den Gefahren des Wechselstromes zu warnen, veranschaulichte Edison die tötliche Wechselstromwirkung mit seinem elektrischen Stuhl."
Leider setzte sich Edison ungefährlicherer Gleichstrom nicht durch, sein elektische Stuhl dagegen schon...


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Letzlich erreichten wir unser Endziel: die sonnig, palmigen Florida Keys Inseln und das wenige Tage vor Weihnachten! Die südlichste Stadt der USA - Key West - lad nur eine kurze Autofahrt von unserem Hotel entfernt. Auch Hemingway lebte einst hier - daher konnten Elfi und Peter es kaum erwarten sämtliche Bade- und Schlafzimmer seines Wohnhauses zu inspizieren. Elisas und ich haben es dafür in seine Lieblingskneipe (Slappy Joe´s Bar -> Hintergrund) geschafft ;-).
Als Souveniers wurden zudem zahlreiche T-Shirts, Jacken, Hosen und Pullover geshoppt - ich lieeebe den schwachen $ !
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Danach folgte ein Ausflug in die Everglades. Mit dem Air-Boot ging es mit ohrenbetäubendem Lärm und rasendem Tempo über die Marschlandschaft.





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Die Korkodile und Alligatoren ließen sich von dem Larm jedoch nicht verteiben.
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Nachdem die urzeitlichen Ungetüme meiner armen Freundin Angst und Schrecken eingejagt hatten, schnappte ich ihren Anführer und sprach Tacheles!
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Eine andere Tiergruppe ließ mich dagegen kleinlaut schweigen: Vögelfreunde Elfi & Peter ließen sich zahlreiche Exkursionen nicht nehmen. Leider konnte auch kontinuierliches Achselzucken nicht verhindern, dass ich als frisch graduierter Biologiestudent fortwährendes nach tropischen Vogelnamen gefragt wurde.
Das Vögel den Syrinx zur Lautbildung nutzen, sie pneumatisierte Knochen haben oder mit einem unidirektionalen Luftstrom atmen wollte natürlich niemand wissen...;-).
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Auch von Palmen, Strand und tropischen Tieren ließen wir uns das Weihnachtsfest nicht verderben. Also wurde am Heilig Abend der Weihnachstbaum der Hotellobby in Beschlag und die Gaben des Christkindes in Empfang genommen.
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Ein weiterer Anflug führte uns nach Miami. Ganz anders als Berkley entsprach insbesondere Miami Beach eher unseren stereotypen Vorstellungen von Amerika(nern). Superfette flanierten neben oben-ohne-Posern; Proleten in aufgedonnerten Karren auf der Suche nach Gespielinnen und aufgedonnerte Frauen auf der Suche nach Nobelkistenfahren drehten am Ocean Drive ihre Kreise...
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Dreirädrige Harleys ?!
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Einen Tag vor Abreise nahmen wir als krönendes Ende unser Weihnachstgeschenk war: Schwimmen mit Delphinen. Beeindruckend wie klug diese Meeressäuger sind: man hat eher den Eindruck, dass sie die merkwürdigen Zweibeiner am Steg beobachten, als selbst Forschungsobjekt zu sein. Einige der Tiere können sogar Matheaufgaben lösen...
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Ein Kuss von Delphin-Dame Merina. 
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Nachdem Elisa das Wettschwimmen überraschend zu verlieren schien, griff sie zu unfairen Mitteln!

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Auch ohne Schnee und Krippenspiel hatten wir eine wirklich tolle Weihnachtsreise - vielen Dank dafür!
Nochmal nachträglich schöne Weihnachtsgrüße und vorträglich einen Guten Rutsch,
Euer Sebastian.

von EliSebi
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Mittwoch, 30. dezember 2009 3 30 /12 /2009 03:26

Zunächst noch einmal frohe Weihnachten meine Lieben!

Unser Weihnachtsfest war dieses Jahr etwas anders als sonst. Ohne Schnee, dafür aber mit Palmen, Delfinen und Mickey Mouse! Bevor wir unsere gemeinsame Reise nach Florida antraten, ging es zunächst nach NEW YORK! Dort traf ich mich mit Elfi (Mama) und Peter, während Sebastian in Berkeley blieb und sich nach mir sehnte! ;-)
Und hier sind sie, bereit den großen Apfel zu erkunden:

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Elfi (rechts) und Peter (mit lustiger Mütze) bewaffnet mit Reiseführer im Central Park

Anlass unseres Treffen war ein wichtiges Großereignis: Peters  60. Geburtstag! Tja, an seinen Eltern merkt man, dass man alt wird....
Um dem Anlass gerecht zu werden, planten wir 3 wunderschöne und abwechslungsreiche Tage in New York! Und wir hatten gleich Glück - wir erwischten den kältesten Tag New Yorks seit 1945. Genau das richtige Wetter für eine Stadterkundung zu Fuß, wie Peter sie so gern hat! Da es seine Geburtstagswoche war, wurde allerdings nicht gemeckert, sondern professionell reagiert - mit einem ausgiebigen Shoppingtrip! Bei DEM Wetter mussten meine Mutter und ich uns natürlich mit verschiedenen Jacken, Schals, Mützen... eindecken.


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Die schönste Stadt Amerikas!

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Elfi und Peter bei einem der raren Momente, in dem sie sich über den besten Weg zu unserem nächsten Ziel einig waren.


Selbstverständlich ging es bei unserem Stadtbummel auch an die Börse! Nachdem ich mit meinen Aktien von Telekom und Borussia Dortmund (na wenigstens nicht Hertha...) ja ziemlich erfolgreich in das Börsenleben eingestiegen war, bewegte ich mich an der Wallstreet auf sicherem Terrain.


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Beeindruckend war - von innen wie außen - die Central Station. Besonders gefiel uns in NY eh die Architektur. Obwohl es viele Hochhäuser gibt, wirkt die Stadt keineswegs erdrückend. Denjenigen unter euch, die NY bereits kennen, ist das bestimmt auch aufgefallen - die Gebäude sind fast durchweg wunderschön. Wirklich kein Vergleich zu den so liebgewonnenen asiatischen Großstädten...


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Ein wenig vorweihnachtliche Stimmung kam am Abend auf - beim Besuch des großen Weihnachtsbaums am Rockefeller-Center (im Hintergrund unten seht ihr seine Kugeln) und dem Beobachten des Schlittschuhstehens (an "Laufen" war bei den Menschenmassen ja gar nicht zu denken) wurde es schon sehr besinnlich!

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Nach unserer ersten Stadtbesichtigung ging es gleich weiter zum nächsten Höhepunkt unserer Reise: Anna Netrebko und Joseph Calleja sagen "Hoffmanns Erzählungen" in der Met. Nach Aussage meiner Mutter "ein Traum" und tatsächlich sehr sehr schön. ;-)

Am nächsten Morgen wurde es sogar noch interessanter (die Juristen unter euch werden es nachempfinden können!) - wir besuchten die Vereinten Nationen! In einer straff geführten Tour (scheint eine sehr effizient arbeitende Institution zu sein - zumindest der Besucherdienst, der einen in geschätzten 50sec/Raum durch die Hallen führt) sahen wir die Räume der Generalversammlung, diverse Ausstellungen und eine ansprechende Bildergalerie der Generalsekretäre, in die ich mich (mit zukunftsgerichtetem Blick) ziemlich gut einreihen würde...

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Und es ging weiter im Bildungsprogramm - auf ins Museum of Modern Arts! Erinnert ihr euch noch an den Besuch des Moma in Berlin? 5h und länger musste man damals anstehen... Da ich mich dem entzogen hatte (Peters wertvoller Hinweis, man hätte wie er "einfach nur um 6h morgens kommen müssen!" kam leeeideeer zu spät), war ich nun gespannt, ob es sich gelohnt hätte. Und ich wurde nicht enttäuscht! Unten eine kleine Auswahl bedeutender Kunstwerke!


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Für dieses Werk von Robert Ryman braucht ihr natürlich ein wenig Hintergrundwissen! Sonst macht ihr noch den Fehler und glaubt wie ich, dass dieses Bild einfach nur weiß ist! Weit gefehlt!!! Der Künstler hat verschiedene Nuancen von Weißtönen aufgetragen und somit  - Zitat Audiokommentar - "ein Weiß erschaffen, das auf diese Weise nicht einmal vom Künstler selbst (!) wiederholt werden kann!"


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Ungleich bedeutungsschwangerer das Kunstobjekt von Joseph Beuys! Vorweg eine kleine Anekdote (hier nachzulesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Beuys%E2%80%99_Badewanne), die den fehlenden Kunstverstand meiner Genossen von der SPD belegt. Der SPD-Ortsverein-Leverkusen-Alkenrath feierte 1973 ein gemütliches Fest in einem Museum. Zwei SPD-Mitglieder suchten eine Schüssel zum Gläserspülen und entdeckten Beuys "Fettwanne", die scheinbar mit Heftpflaster und Mullbinden "verschmutzt" war. Die beiden schrubbten die Wanne ausgiebig und der Ortsverein kühlte darin sein Bier. Zitat der "Täterin": "Wir dachten, das alte Ding können wir schön sauber machen!"
Nun ja... Hier jedenfalls sein Werk "Eurasia Siberia Symphony 1963". Durch den Audioguide wurde natülich einiges klarer: "Bewusst wählte Beuys die Fettecke (es ist tatsächlih Fett, unten rechts). Fett dehnt sich aus, wenn es erhitzt wird. Es zieht sich zusammen, wenn man es erkaltet." Schon alles klar? Nein?? Natürlich steht die Fettecke damit symolisch für die zutiefst menschliche Eigenschaft der Veränderung, des Drangs zur Transformation, zur Metamorphose. Beuys zeigt eindrucksvoll (!)ein primäres Charakteristikum des menschlichen Wesens ohne hierbei die Grenze der subtilen Symbolik zu verlassen.

 


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Hierbei handelt es sich in der Tat um eine Kiste auf dem Boden. Da ist auch nix drin.. Ob sie wohl für das Nichts als Bestandteil des menschlichen Daseins oder die Isolation des Individuums in der industrialisierten Gesellschaft steht?

Aber wir wollen uns mal nicht nur lustig machen, das Moma ist wirklich toll! Es gibt eine Reihe unheimlich schöner Bilder, die hier ausgestellt sind! Hier eine Positivauswahl:

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Van Gogh

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Kirchner


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Frida und Eli


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Ich zeige euch, wo wir zZt leben!


So, das war unser toller Ausflug nach NY! Am 14. 12. flogen wir weiter nach Orlando, um endlich Sebastian und Donald Duck zu treffen! Ja ich weiß, Disney World ist nicht mehr ganz altersgemäß..aber Elfi und Peter hatten sich halt so darauf gefreut...
Hier noch ein Abschiedsbild von NY, das durchaus mit Berkeley mithalten kann! ;-)


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von EliSebi
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Donnerstag, 24. dezember 2009 4 24 /12 /2009 16:46
Meine Lieben,
es freut mich doch zu sehen, dass trotz wochenlanger Schreibpause unsere Seite fortwährend von einer treuen Leserschaft besucht wird ;-). Leider ist unser Kartenlesegerät zeitweilig verloren gegangen und wir wollten euch keine bildlosen Beiträge zumuten.
Nun sind wir aber wieder am Start; genau zur rechten Zeit, um euch ein schönes Weihnachtsfest zu wünschen. Zur Zeit sind wir mit Elisas Mutter und Peter in Floria unterwegs - die Besuche der verschiedenen Parkanlagen verdient jedoch einen eigenen, nachweihnachtlichen Bericht.
Jetzt erstmal ein fröhliches ho, ho, ho, auch wenn sich weihnachtliche Stimmung unter Palmen und angenehmen 25 Grad nicht wirklich einstellen will. Um an dieser zu arbeiten, haben wir uns architektonisch selbst verwirklicht:
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Die erfolgreiche Berechnung der Statik erfüllte sogar unsere Canyoing-Heldin mit Stolz:
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Feiert schön,
Sebastian.
von EliSebi
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